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Die berufliche Vorsorge feiert dieses Jahr den 25. Geburtstag. Seit der Einführung des Obligatoriums sind die angesparten Alterskapitalien auf die riesige Summe von rund 600 Milliarden Franken angewachsen.

Die Betriebe der öffentlichen Hand sowie grössere Firmen führen ihre berufliche Vorsorge als eigenständige autonome oder teilautonome Pensionskassen. Kleinere bis mittelgrosse Unternehmen schliessen sich dagegen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen an. Die meisten Sammeleinrichtungen nehmen Betriebe ganz unterschiedlicher Branchen auf. Trotzdem kennen alle Kassen gewisse einschränkende Annahmekriterien.

Der Markt der Gemeinschafts- und Sammelstiftungen unterteilt sich in die Sammelstiftungen der grossen Lebensversicherer mit ihrem Vollversicherungsmodell und Risikosparkassenlösungen und in die unabhängigen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen. Gerade in Zeiten mit grossen Unsicherheiten an den Finanzmärkten suchen KMU verstärkt Sicherheit bei den Vollversicherungslösungen. Aufgrund verbreiteter Unterdeckung bei unabhängigen Kassen war ein Pensionskassenwechsel in den letzten zwei Jahren jedoch vielfach nicht finanzierbar. Die Kündigung der Anschlussverträge hätte Abstriche bei den Altersguthaben der Versicherten zur Folge gehabt. Weniger Betriebe wechselten 2009 ihre Kasse, und damit gingen die Wachstumsraten generell zurück. Bei einzelnen Kassen reduzierte sich der Versichertenbestand sogar leicht. Der Grund dafür war die schlechte Beschäftigungslage und Entlassungen bei den angeschlossenen Betrieben. Einzig CoOpera, Meta und Nest wiesen noch zweistellige Wachstumsraten auf. Bei den Lebensversicherern verzeichnete Allianz Suisse das grösste Wachstum. Bei genauer Betrachtung fällt jedoch auf, dass dieses Wachstum auf höhere Rentenerbestände zurückzuführen ist.

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