Unterschiedliche Lösungen |
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Im Pensionskassenmarkt sind zwei Versicherungsmodelle verbreitet, die Vollversicherungen und die teilautonome Pensionskassenlösung als Risiko- Sparkassenmodel. Die Vollversicherung deckt sämtliche Risiken wie Tod, Invalidität und Langlebigkeit sowie das Anlagerisiko ab. Zu den wichtigsten Anbietern in diesem Bereich zählen die Sammelstiftungen der Lebensversicherer wie SwissLife, Winterthur- Columna, Helvetia, Basler, Pax, National und Allianz Suisse. Diese Kassen dürfen nie eine Unterdeckung aufweisen und müssen daher eine vorsichtige Anlagepolitik verfolgen. Diese Sicherheit wird mit einer tiefen Anlagerendite und tieferen Rentenumwandlungssätzen bezahlt. |
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*) Für Männer Alter 65, DG = Deckungsgrad |
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Die Vollversicherer kennen bei der Verzinsung mit Ausnahme von National und Pax das Splitting bei der Verzinsung in einen obligatorischen Teil und einen überobligatorischen Teil. Diese Unterscheidung kennen die unabhängigen Sammelstiftungen mit Ausnahme der Swisscanto nicht. Bei den Rentenumwandlungssätzen ist das Bild bei den Vollversicherern einheitlich. Alle gewähren auf dem überobligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge einen erheblich tieferen Umwandlungssatz, was zu einer erheblichen Rentenkürzung im Alter führt. In diesem Bereich bieten die meisten unabhängigen Kassen erheblich bessere Konditionen an. Ein Splitting bei der Verzinsung und dem Rentenumwandlungssatz ist neben teilweise erheblich höheren Risiko- und Verwaltungskosten der Preis für die Sicherheit einer Vollversicherung. |
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